Der ,,Spiegel“ und seine Vertrauensfrage an die Leser

Wenn der Spiegel und ähnliche Medien die Vertrauensfrage stellen würden, würde sie eine negative Antwort erhalten. Aber sie werden
schon mit erheblichen weniger Lesern bestraft!

- Lions Dschungel - von Lion Edler

von Lion Edler / 14.2.2016

In seiner aktuellen Ausgabe wendet sich der „Spiegel“ unter der Überschrift „Die Vertrauensfrage“ an die Leser. Das Verhältnis zwischen der Presse und ihren Lesern „scheint gestört“, heißt es da. Viele Deutsche würden den Medien misstrauen, Manche hegten sogar Hass gegen Journalisten. In Bezug auf die Vertrauenskrise fragt der „Spiegel“ deshalb: „Wie konnte es so weit kommen?“ Nun, bei der Beantwortung dieser Frage will ich gerne behilflich sein. Gerne erläutere ich den verwunderten „Spiegel“-Machern, warum viele Medienkonsumenten einem erheblichen Teil der Leitmedien vorwerfen, linkslastig zu manipulieren, regelrechte Propaganda zu betreiben und unerwünschte Meinungen zu stigmatisieren – Vorwürfe, die der „Spiegel“ in seinem aktuellen Artikel als völlig unbegründet abtut.

Die offenkundigen Ursachen für die Vertrauenskrise kann man schon auf dem „Spiegel“-Titelbild der vorletzten Ausgabe erkennen. Die AfD-Parteivorsitzende, Frauke Petry, wird dort über der Schlagzeile „Die Hassprediger“ abgebildet und in einer Fotomontage vor der Kulisse eines NS-Reichsparteitags gezeigt…

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