Ostalgie oder: Auch das gehört zur deutsch-deutschen Wahrheit

Wir Ossis haben in der DDR gelernt, sozaler zu denken und zu handeln. Es gab viele Engpässe, welche die Bürger nur miteinander lindern konnten.

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von W. D. *)

Nicht alles kommt vom „Marxismus“

Es lohnt sich, nach den Ursachen der unterschiedlichen Entwicklungen zwischen den beiden Teilen Deutschlands etwas nachhaltiger und „historisierter“ herumzustochern. Man macht es sich zu einfach, „alles dem Marxismus“ anzulasten; denn damit legt man der Katze nicht wirklich die Schelle um.

„Die sozialistische Familie“

In meiner Generation – ich war vom Anbeginn bis zum Jahre 1975 „DDR – Bürger“ – hatte der „Marxismus“ eine völlig andere Gestalt, die „sozialistische Familie“ ( an das waren ca. 90%) war recht geschützt, den Islam gab es nicht, wohl aber eine „Regierungschristenkirche“ (genau wie heute in der Bundesrepublik), Abtreibung war verboten, Homosexuelle durften sich nicht erwischen lassen und schon gar nicht „für Gleichstellung“ demonstrieren.

Ausländer brauchten einiges bis zu Gleichstellung, Afrikaner wurden „geduldet“ (Afrikanerehen mit Mitteldeutschen waren unerwünscht), Kinder waren kein sozialzerstörendes Ärgernis (ich weiß nicht mehr, wieviel Kindergeld es gab), und die…

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